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Schritte zur Einrichtung des Betriebsmonitorings


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1. Ziele festlegen: Definieren Sie klar, welche Parameter und Daten Sie überwachen möchten. Dies können Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Energieverbrauch etc. sein.

2. Sensoren auswählen: Wählen Sie die entsprechenden Sensoren für die zu überwachenden Parameter aus. Dies kann Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren, Bewegungssensoren, Rauchmelder, intelligente Stromzähler usw. umfassen.

3. Datenübertragung planen: Überlegen Sie, wie die Daten von den Sensoren erfasst und physisch an die zentrale Dateninfrastruktur übertragen werden. Dies kann kabelgebunden (z. B. Ethernet, Modbus) oder drahtlos (z. B. über WLAN, LoRaWAN, Zigbee) erfolgen.

4. Konnektivität festlegen: Stellen Sie sicher, dass die Geräte und Sensoren miteinander kommunizieren können. Dies kann die Verwendung von Datenübertragungs-Protokollen wie BACNet, MQTT oder OPC UA beinhalten.

5. Schnittstellen zu Gebäudeleitsystemen: Das Hinzufügen neuer Schnittstellen zu einem bestehenden Gebäudeleitsystem kann eine Herausforderung sein, eröffnet jedoch auch Möglichkeiten zur Integration neuer Technologien und Systeme.

6. Datenspeicherung: Legen Sie fest, wie die erfassten Daten gespeichert werden sollen. Cloud-Lösungen, lokale Server oder Edge-Computing können hier eingesetzt werden.

7. Datenverarbeitung: Legen Sie fest, wie die Daten verarbeitet und analysiert werden sollen. Auch hier können Cloud-Lösungen, lokale Server oder Edge-Computing eingesetzt werden.

8. Visualisierung und Benutzeroberfläche: Implementieren Sie eine Benutzeroberfläche zur Visualisierung der Daten. Dashboards und Berichte können helfen, die Informationen leicht verständlich darzustellen.

9. Alarme und Benachrichtigungen einrichten: Implementieren Sie Alarme und Benachrichtigungen, um auf kritische Ereignisse oder Abweichungen von normalen Betriebsbedingungen hingewiesen zu werden.

10. Integration mit bestehenden Systemen: Falls erforderlich, integrieren Sie das Betriebsmonitoring in bestehende Gebäudeautomatisierungssysteme oder andere Managementplattformen.

11. Sicherheitsmaßnahmen implementieren: Achten Sie auf die Sicherheit der Daten und des Systems. Verschlüsselung, Zugriffskontrollen und regelmäßige Sicherheitsprüfungen sind wichtig.

12. Testen und optimieren: Führen Sie umfassende Tests durch, um sicherzustellen, dass das Betriebsmonitoringsystem ordnungsgemäß funktioniert. Optimieren Sie bei Bedarf die Konfiguration.

13. Schulung und Wartung: Schulen Sie das Personal, das mit dem System arbeiten wird. Implementieren Sie auch einen Plan für die regelmäßige Wartung und Aktualisierung der Systemkomponenten.

Es ist wichtig zu beachten, dass die genaue Umsetzung je nach den spezifischen Anforderungen des Gebäudes und der zu überwachenden Parameter variieren kann. Professionelle Beratung von Fachleuten mit Erfahrung in Betriebsmonitoring kann in vielen Fällen hilfreich sein.

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