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Einfacher Monitoring-Systemkennwert spezifisch [kWh absolut/Betriebsstunde]


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„verbrauchsbezogen“- normiert auf Betriebsstunden

Als praxistauglichen Monitoring-Systemkennwert erachten wir auch die Normierung auf die Betriebsstunden. Die Gesamteffizienz die hiermit dargestellt werden kann, bezieht auch die Feinjustierung von Volumenstromregelungen mit ein. Auch hier ist zur Vergleichbarkeit von Vorjahren/Vorjahresmonaten grundsätzlich eine Witterungsbereinigung notwendig. Da die Energiemengen aus der Wärme- und Kälterückgewinnung (WRG) in den Kennwert nicht mit einbezogen werden und eine gute WRG in der Übergangszeit u. U. keine und im Winter nur eine geringe Zuheizung benötigt, ist zur Witterungsbereinigung auch eine Gewichtung notwendig die die jeweilige Qualität der WRG bzw. den Anteil der Heizenergie aus zugeführter Energie beschreibt.

Kennwertbildung (gesamter Energieverbrauch / Betriebsstunde) aus: Stromaufnahme der Ventilatoren Wärmeeinsatz zugeführte Heizwärme (multipliziert mit Heizfaktor) – Bei Verwendung tatsächlicher Erzeugungs-,Übergabe- und Verteilungsverluste (abweichend von der SPEC 15240 sollte dies im Bericht dokumentiert werden. Kälteeinsatz zugeführte Kältemengen (dividiert durch EER & multipliziert mit Kältefaktor) Stromeinsatz gemessene Hilfsenergien (für Wärmerückgewinnung, ggf. Pumpenströme) Energieeinsatz Befeuchtung

Der einfache Systemkennwert spezifisch (verbrauchsbezogen) zeigt die Verbesserung der Anlagenperformance, Einsparungen durch Betriebszeitenoptimierung werden jedoch nicht hierin abgebildet. Dieser Kennwert kann für das Energimanagementsystem ein gute Wahl sein, wenn eine Normalisierung hinsichtlich öfter wechselnder Anzahl der Schichten notwendig ist.

Allgemein:

Durch die spezifischen Kennwerte ohne Einbeziehung der Primärenergien, können tatsächliche Verbrauchsveränderungen /Veränderungen der Anlageneffizienz gut dargestellt werden. Um den effizienten Betrieb jeglicher Einsparmaßnahmen mit einen Kennwert abbilden zu können, sollte dies bereits bei der Auswahl der Kennzahl berücksichtigt werden.

Beispiele für die Abbildung oder Nicht-Abbildung von Einsparungen sind:

Bezug des Verbrauchs auf eine Betriebsstunde »> Einsparungen durch Laufzeitoptimierungen werden nicht abgebildet. Bezug des Verbrauchs auf den durchschnittlichen Volumenstrom bei CO2-Regelung »> Eine Laufzeitoptimierungen zu geringen Lastzeiten (Abend-/Wochenendzeiten) führen u. U. zu einer Verschlechterung des Kennwertes obwohl absolut Einsparungen generiert werden. Wenn zu Tagzeiten, der Ventilator mit höheren Volumenströmen läuft und zu Zeiten mit niedriegeren Volumenströmen abgeschaltet wird, so erhöht sich der Durchschnittswert. Andererseits könnte über einen solchen Kennwert Bezug des Verbrauchs auf die konditionierte Fläche »> Jegliche Einsparung wird abgebildet. Witterungsbereinigung kann den Kennwert auch verfälschen… , der durch Betriebszeitenoptimierung erzielt wird, wird jedoch nur in den Jahresverbräuchen abgebildet.

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